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Die Bundesgartenschau (kurz: BUGA) ist eine bedeutende deutsche Ausstellung, die alle zwei Jahre in wechselnden Städten rund um das Thema Gartenbau und Landschaftsarchitektur stattfindet. 

Die Bundesgartenschau 2031 soll ein Projekt von und für alle Wuppertalerinnen und Wuppertaler sein! Deshalb ist es uns wichtig, Wuppertalerinnen und Wuppertaler möglichst intensiv an der Gestaltung der BUGA zu beteiligen.

In Wuppertal bilden die Kernareale, die Co-Areale und BUGA+ die drei Säulen der BUGA. Auf dieser Seite geben wir eine Übersicht, wo Beteiligung bereits stattgefunden hat, wo Sie sich aktuell einbringen können und wo Beteiligung in der Zukunft angedacht ist. Die Informationen auf dieser Seite stellen den aktuellen Stand unserer Planung dar. In Zukunft werden zusätzliche Projektseiten im Detail über die jeweiligen Vorhaben und Beteiligungsmöglichkeiten informieren!

FAQ

Viele Fragen zur BUGA werden unter bugatal2031.de beantwortet.

Vorhabenkarte

In einer Karte finden Sie eine Übersicht und detaillierte Steckbriefe zu den BUGA-Projekten.

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Kernareale sind die zentralen Orte der Bundesgartenschau Wuppertal 2031. Hier finden während der BUGA vielfältige Angebote statt – wie Blumenpflanzungen, Themengärten, Veranstaltungen und Aktionen. Gleichzeitig sind viele dieser Orte so geplant, dass sie auch über die BUGA hinaus Wirkung entfalten – zum Beispiel durch neue Wege, Grünflächen oder Anlagen wie eine Seilbahn oder eine Hängebrücke. Die Kernareale verbinden also temporäre Erlebnisse mit nachhaltigen Veränderungen für die Stadt und ihre Menschen.

Wuppertalerinnen und Wuppertaler werden sich an der Gestaltung der folgenden drei Orte im Bereich der Kernareale beteiligen können. Die genaue Ausgestaltung der Beteiligungsformate wird von uns in den kommenden Monaten erarbeitet und dann hier veröffentlicht.

Der Baumbestand der ehemaligen Gärtnerei wird durch gesteuerte Sukzession zur Urbanen Wildnis weiterentwickelt. Dieser erlebnisreiche Dschungel wird durch ergänzende Pflanzungen aus Klimabäumen akzentuiert. Das Arboretum der Klimabäume zeigt das Potential dieser Arten für die Zukunft und schafft einen Parkraum mit hohem Erlebniswert. Dessen außergewöhnliche Kulisse schafft den Rahmen des großen Talspielplatzes „Wilde Gärtnerei“. Spielerisch wird die Konstruktion der Gewächshausanlagen aufgegriffen. In die fantasievolle Spiel- und Kletterstruktur sind wie exotische Blüten anmutende Spielkokons eingebunden.

Der freiraumplanerische Wettbewerb hat in einem ersten Konzept verschiedene Nutzungsmöglichkeiten für die Wassack-Deponie aufgezeigt: 

Die frühere Wassack-Deponie wird in eine SportDeponie mit vielfältigen und inklusiven Sport- und Spielangeboten verwandelt. Von Recyclingmauern gefasste Treppen und Rampen greifen den postindustriellen Charakter des Orts auf und stärken die Wahrnehmung des Haldenkörpers. Das bestehende lichte Sukzessionswäldchen wird als prägende Struktur dieses Orts weitgehend erhalten und die Sportfunktionen in Lichtungen integriert. Bisherige Ideen sind: Ein Multispiel-/Streetballfeld, eine Skatebowl und Streetanlage, eine Boulderwand, Slacklines, einen Survival Run/ OCR/ BMX-Kurs, eine Calisthenics-Anlage und eine temporäre Bühne, die multicodiert als Rollsportfläche genutzt werden kann. Eine Sitzlounge aus Holz mit einem bewegt geformten, emblematischen Schattendach könnte einen Aufenthaltsort mit Blick in den Talraum bieten.

Im Zuge der informellen Öffentlichkeitsbeteiligung wird die Planung gemeinsam mit den verschiedenen Interessengruppen weiter qualifiziert. Dabei werden die unterschiedlichen Nutzungsansprüche und Anmerkungen abgefragt, gemeinsam entwickelt und in die Entwürfe integriert.

Das Bild ist Teil des Siegerentwurfs und gibt nicht die finale Planung wieder.
 

Der Gipfel der Königshöhe wird als durchwegtes Waldgebiet erfahrbar. Die kreisrunde Wiesenlichtung des Wasserhochbehälters schafft einen archetypischen Bühnenraum. Er wird über eine Freitreppe und einen barrierefreien Pfad erschlossen. Die konzentrierte Raumdisposition wird als Kunstlichtung mit wechselnden Landart-Installationen bespielt.

Das Bild ist Teil des Siegerentwurfs und gibt nicht die finale Planung wieder.

Formelle Beteiligung an der Bauleitplanung

Die gerade genannten Beteiligungsverfahren sind Beispiele freiwilliger Bürgerbeteiligung. Hier ist die Kommune nicht rechtlich verpflichtet, Bürgerbeteiligung durchzuführen.

Anders sieht dies im Kontext der Bauleitplanung aus. Die Bauleitplanung legt fest, wie sich unsere Stadt künftig entwickeln soll. Sie bestimmt beispielsweise, wo gebaut werden darf, welche Flächen geschützt werden und wie neue Wohn- und / oder Gewerbegebiete entstehen. Um die BUGA wie geplant auf den Kernarealen umsetzen zu können, müssen Bebauungspläne aufgestellt und der Flächennutzungsplan an einigen Stellen angepasst werden.

Die Beteiligung der Bürger*innen ist im Rahmen der Bauleitplanung gesetzlich vorgesehen. Bürger*innen haben die Möglichkeit, sich frühzeitig einzubringen, Hinweise zu geben und Anregungen einzureichen. Weitere Informationen zu aktuellen Beteiligungen im Rahmen der Bauleitplanung finden Sie hier.

Die Talstation ist als Kombinationsbauwerk aus Seilbahn und Parkhaus auf dem Parkplatz am Boettingerweg – zwischen Stadion und Zoo – vorgesehen. Von dort soll sie mit Zwischenstopp im Bereich der Sambatrasse auf die Königshöhe führen. In der Nähe des Von-der-Heydt-Turms soll sich dann der Einstieg zur Hängebrücke befinden, die eine erstmalige Fußwegeverbindung zur Kaiserhöhe darstellen soll.

Für beide Projekte ist die Aufstellung eines Bebauungsplanes sowie die Änderung des Flächennutzungsplanes erforderlich:

Hängebrücke

Bebauungsplan 1294 – BUGA 2 / Hängebrücke – mit Flächennutzungsplanänderung 166

Seilbahn

Bebauungsplan 1257 – BUGA 3 / Talstation und Seilbahn – mit Flächennutzungsplanänderung 169 

 

Die Öffentlichkeitsbeteiligungen
Mittwoch, 4. Juni 2025, 18 Uhr in der City Kirche Elberfeld, 
Kirchplatz 2, 42103 Wuppertal

Dienstag, 17. Juni 2025, 18 Uhr im Ratssaal – Rathaus Barmen,
Johannes-Rau-Platz 1, 42275 Wuppertal 

Donnerstag, 3. Juli 2025, 19:30 Uhr in der City Kirche Elberfeld,
Kirchplatz 2, 42103 Wuppertal
 

Die Planungen sehen vor, auf den Tescher Wiesen zunächst klassische Ausstellungsflächen für Gärten und Pflanzen zu schaffen, die nach Ende der BUGA als dauerhaftes Naherholungsgebiet für die Bevölkerung erhalten bleiben. Die Wassack-Deponie soll hingegen zu einem modernen Urban Sports Park transformiert werden, der neben vielfältigen Sport- und Spielangeboten auch eine multifunktionale Fläche für kleinere Veranstaltungen bietet.

Für die Projekte ist die Aufstellung eines Bebauungsplanes sowie die Änderung des Flächennutzungsplanes erforderlich:

Tesche

Bebauungsplan 1292 – BUGA 1 / Tesche mit Flächennutzungsplanänderung 161

Wassack-Deponie

Bebauungsplan 1299 – BUGA 4 / Wassack-Deponie

 

Die Öffentlichkeitsbeteiligung
Montag, den 23. März 2026, um 18:00 Uhr im Gemeindesaal der Evangelischen Kirchengemeinde Vohwinkel
Gräfrather Straße 15, 42329 Wuppertal

Die Entwicklung des sogenannten Lokschuppenareals in Vohwinkel stellt derzeit eines der größten Stadtentwicklungsprojekte in Wuppertal dar. Das ehemalige Bahnareal soll als Wohnquartier entwickelt werden und während der BUGA den Auftakt zur Ausstellungsfläche bilden.

Die Fläche war ursprünglich im Eigentum der Bahn. Die Nutzung wurde jedoch aufgegeben und der ehemalige Ringlokschuppen im Jahr 2014 abgerissen. Mit der Planung der BUGA ist die Fläche in den Fokus gerückt. Entstehen soll ein neues, autoarmes Wohnquartier mit rund 450 Wohneinheiten im Geschosswohnungsbau. Der östliche Bereich des Plangebietes soll dabei temporär als Ausstellungsfläche genutzt und erst nach der BUGA durch Mehrfamilienhäuser bebaut werden. Im Zuge der BUGA entsteht auf der Fläche ein öffentlicher Quartierspark, der auch nach der BUGA erhalten bleibt und in die künftige Wohnbebauung eingebettet ist.

Für die Realisierung des Projektes ist die Aufstellung eines Bebauungsplanes und die Änderung des Flächennutzungsplanes erforderlich:

Bebauungsplan 1212 – BUGA 5 / Lokschuppenareal –
mit Aufhebung des Bebauungsplanes 170 – Nathrath – und
Teilaufhebung des Bebauungsplans 169 – Nathrath –

und

Flächennutzungsplanänderung 94 – Lokschuppen –

 

Die Öffentlichkeitsbeteiligungen

Montag, den 18.05.2026 um 18 Uhr und am
Montag, den 01.06.2026 um 19 Uhr

Jeweils im Gemeindezentrum der Evangelischen Gemeinde
Gräfrather Straße 15, 42329 Wuppertal

Co-Areale sind Orte in Wuppertal, die im Zusammenhang mit der Bundesgartenschau 2031 weiterentwickelt werden. Im Gegensatz zu den Kernarealen gehören sie nicht zu den klassischen Ausstellungsflächen der BUGA. Vielmehr sollen sie bis zum Jahr 2031 fertiggestellt werden und die Entwicklung der Stadt über den Ausstellungszeitraum der BUGA 2031 hinaus voranbringen.

Die Parkanlage Nützenberg in Elberfeld-West soll im Rahmen der Bundesgartenschau als Co-Areal bis 2031 weiterentwickelt und umgestaltet werden. Das Co-Areal Nützenberg grenzt unmittelbar an das BUGA-Kernareal mit dem geplanten Ein- und Ausstiegsbereich der Hängebrücke. Das Co-Areal bleibt auch während der BUGA weiterhin frei zugänglich.

Die historische Parkanlage Nützenberg wurde zuletzt im Rahmen der Regionale 2006 umgestaltet und erweitert. Seitdem sind viele Bereiche nicht mehr grundlegend erneuert worden und mittlerweile größtenteils sanierungsbedürftig. Als wichtiger Naherholungsraum soll der Nützenberg künftig noch attraktiver werden. Dabei werden bestehende Angebote wie Spielplätze, der pädagogische Hochseilgarten und die Sportanlage Kaiserhöhe in die Planungen einbezogen.

Um die Expertise und Ideen der Wuppertaler:innen in die Planung einzubringen, sind für den Herbst eine Online-Befragung und ein Format vor Ort in der Parkanlage Nützenberg geplant.  Wie nutzen Sie den Nützenberg heute? Welche Orte besuchen Sie besonders gern? Was gefällt Ihnen, wo sehen Sie Verbesserungsbedarf und welche Angebote fehlen Ihnen?

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich bei den beiden Formaten einzubringen. Ihre Anregungen und Wünsche helfen uns dabei, die zukünftige Gestaltung des Parks an den Bedürfnissen der Nutzer:innen auszurichten.

Stationsgarten und Lienhardplatz sind die wichtigen Räume in Vohwinkel, um sich zu treffen, Feste zu feiern, kurz auszuruhen, über den Markt zu gehen, ein sonniges Plätzchen zu finden, Karussell zu fahren, anzustoßen, abzubeißen, ein schattiges Plätzchen zu finden, rumzurennen, hinzusetzen und dann wieder weiterzugehen.

Aber sind die Orte heute dazu geeignet das alles und mehr zu sein? Was können Lienhardplatz und Stationsgarten bieten? Und was brauchen sie in Zukunft? Im Sommer 2026 machen Landschaftsarchitekt:innen Vorschläge, wie Stationsgarten und Lienhardplatz morgen aussehen können.

Um die Expertise der Wupperalterinnen und Wuppertaler in die Planung einzubringen, gab es vom 20. Mai bis zum 10 Juni 2026 eine Online-Befragung und am 06. Juni waren wir mit einem offenen Workshop auf dem Lienhardplatz.

Mehr Informationen finden Sie auf unserer Projektseite.

BUGA+ steht für Projekte, die von Bürger*innen, Vereinen oder Institutionen initiiert und umgesetzt werden – außerhalb der zentralen Ausstellungsflächen. Sie ergänzen die BUGA dezentral im Stadtgebiet und stärken die Teilhabe und Sichtbarkeit der Gartenschau in ganz Wuppertal. Eine Teilförderung durch die Stadt oder die BUGA 2031 gGmbH ist möglich. Im Herbst 2026 werden wir entscheiden, wie diese dritte Säule der BUGA genau umgesetzt werden soll. BUGA+ startet dann voraussichtlich 2027 mit einem Aufruf, Projektideen einzureichen. 

Die Bundesgartenschau 2031 (BUGA 2031) ist ein bedeutendes Stadtentwicklungsprojekt für ganz Wuppertal. Um dieses Vorhaben erfolgreich nach außen zu tragen, suchen der Verein der Freunde und Förderer einer Bundesgartenschau 2031 in Wuppertal e.V. engagierte Menschen, die als BUGA-Botschafter:innen unser Team verstärken. Als Botschafter:in repräsentierst du die BUGA 2031 bei vielfältigen Anlässen, bringst innovative Informationsmittel wie die VR-Brille sowie weiteres Material zu den Bürger:innen und stehst als Ansprechperson für Fragen rund um das Projekt zur Verfügung. Du trägst aktiv dazu bei, Chancen zu säen, zusammen zu wachsen, gemeinsam aufzublühen und die Zukunft unserer Stadt zu ernten.

Alle weiteren Informationen finden Sie auf bugatal2031.de.


Sie haben Fragen oder Kritik?

Karolyn Kruse

BUGA Wuppertal 2031 gGmbH

karolyn.kruse@buga-wuppertal2031.de

Telefon: 0202 563 2009

Dr. Jonathan Seim

Team Bürgerbeteiligung

jonathan.seim@stadt.wuppertal.de

Telefon: 0202 563 6239