У 2023-2025 роках площу біля Колка було використано та переплановано в кілька етапів у рамках проекту InnenBandStadt. У чому особливість: Редизайн розвивався впродовж проєкту і не був запланований від самого початку. Спочатку він використовувався як автостоянка лише протягом одного тижня.
Реалізація відбувалася поступово і була безстроковою. Хоча районна рада вже прийняла рішення про тимчасовий, вільний від автомобілів дизайн у 2021 році, той факт, що це може бути реалізовано в рамках InnenBandStadt, став можливим лише завдяки позитивній реакції на перше втручання у 2023 році. З осені 2023 року до весни 2024 року також вперше було випробувано використання площі як ринкової площі.
Після того, як на початку 2024 року торговці знову покинули площу, почали шукати нові можливості для дизайну, вільного від автомобілів. Влітку 2024 року різні громадяни, об'єднання та творчі митці реалізували власні проєкти в рамках фонду розпорядження. Згодом було заплановано редизайн, який реалізували у 2025 році.
Der Platz am Kolk ist historisch gesehen eine Baulücke. Im zweiten Weltkrieg wurden die Gebäude, die dort standen, zerstört. Nach dem Krieg wurden die Trümmer verfüllt und die Oberfläche gründlich verschlossen, um dort einen Parkplatz anzulegen.
2018, im Zuge der Qualitätsoffensive Innenstadt und dem daraus entwickelten integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK), wurde eine dauerhafte Umgestaltung vom Parkplatz zu einem Stadtplatz thematisiert. Ein solcher Stadtplatz soll strategisch als „Scharnier“ zwischen dem Quartier Hofaue mit dem zukünftigen Pina-Bausch-Zentrum und der Fußgängerzone dienen
Eine dauerhafte Umgestaltung des Platzes am Kolk ist im ISEK Elberfeld 2019 projektiert. Diese ist aufgrund der vielen anderen Maßnahmen in Elberfeld erst in den 2030er Jahren möglich.
2021 hat die Bezirksvertretung Elberfeld beschlossen, dass der Platz auch provisorisch autofrei bleiben soll. Dazu standen aber zunächst keine Mittel zur Verfügung.
2023 wurde das Innenstadtentwicklungsprojekt „InnenBandStadt“ gestartet. Ziel war es, sich strategisch mit der besonderen Situation Wuppertals mit seiner bandartigen Struktur des innerstädtischen Raums zwischen den City-Kernen von Barmen und Elberfeld auseinander zu setzen. Dabei sollte nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch und damit sichtbar im Stadtraum gearbeitet werden.
In diesem Sinne wurde im Sommer 2023 mit einer zunächst einwöchigen Umgestaltung des Platzes das Gesamtprojektes InnenBandStadt sichtbar gestartet.
Die erste Intervention 2023 war ein Test, ein erster Vorschlag, wie eine Umgestaltung aussehen konnte. Es wurden erste Reaktionen gesammelt, wie auf das Auflösen des Parkplatzes reagiert wird. Passant*innen konnten per QR-Code online eine Bewertung hinterlassen. Es wurden 61 Bewertungen hinterlassen. Davon wurde 57-mal die Note „Sehr gut“ vergeben. Die Ergebnisse dienten als Anreiz sich weiter mit der autofreien Gestaltung zu beschäftigen. Die Stadtspitze entschied die Aktion auf acht Wochen zu verlängern.
Zudem diente die Intervention der Veranschaulichung, was ein Reallabor sein kann. Im Rahmen des Projekts InnenBandStadt wurde ein „Verfügungsfond Reallabore“ Anfang 2024 ausgerufen. In diesem hatten Bürger*innen, Vereine, Initiativen usw. die Möglichkeit, sich mit einem umsetzungsorientierten Projekt zu bewerben. Diese wurden dann mit einer Quote zwischen 50% und 100% gefördert. Die Bewerbungen waren nicht allein auf den Platz am Kolk beschränkt. Vier Projekte fanden aber im Sommer 2024 auf dem Platz statt. Das größte dieser Projekte war die Pop-Up-City-BUGA des BUGA-Fördervereins. Innerhalb eines Monats wurde auf dem Platz eine Bühne aufgebaut und ein Veranstaltungsprogramm von Nistkastenbau bis Outdoor-Yoga organisiert.
Die Reallabore dienten im Sinne der Beteiligung dazu, Bürger*innen, Vereine, Initiativen zu ermöglichen, mit eigenen Projekten selber Innenstadtentwicklung zu betreiben. Für den Platz am Kolk ging es darum zu zeigen, welche Aktivitäten auf dem Platz möglich sind.
Nachdem der Platz in 2023 und 2024 schon intensiv bespielt wurde, standen durch das Projekt InnenBandStadt noch Fördermittel zur Verfügung, um eine mittelfristige autofreie Gestaltung zu realisieren. Eine langfristige Umgestaltung (mit Tiefbau) soll in den 2030er Jahren im Rahmen der Städtebauförderung umgesetzt werden. Um die Zeit zwischen 2025 und 2030 zu überbrücken, wurde ein Plan- und Umsetzungsverfahren angestoßen. Ein Landschaftsarchitekturbüro legte einen Vorschlag vor. Dieser wurde dann in zwei Beteiligungsveranstaltungen vorgestellt, diskutiert und qualifiziert.
Die Beteiligungsergebnisse zur Umgestaltung in 2025 wurden aufgegriffen und soweit möglich in der Umsetzung berücksichtigt. Es wurden z.B. Sitzgelegenheiten auf verschiedenen Höhen an den Seitenwenden von Hochbeeten angebracht, um Sitzmöglichkeiten für verschiedene Zielgruppen zu bieten. Die Umgestaltung ist barrierefrei gestaltet. Es wurde sich in der Materialität intensiv mit der Rutschfestigkeit auseinandergesetzt und Mülleimer ergänzt. Die Landschaft aus Stegen kann auch spielerisch genutzt werden. Eine Entsiegelung wurde geprüft, war aber im Rahmen der zur Verfügung stehenden Ressourcen (Zeit und Geld) und dem zu erwartenden Aufwand (Versiegelung durch Asphalt, Betonplatten und Bitumen; ggf. Bodendenkmale und –belastungen) nicht möglich.
Діяльність, пов'язана з площею Плац-ам-Колк, була об'єктом спостереження та оцінки в рамках стратегічного обстеження центру міста Вупперталь. Висновки узагальнені у фінальній документації .
Ідея редизайну площі була обговорена навесні 2025 року в рамках процесу участі. Після зворотного зв'язку плани були доопрацьовані до готовності до реалізації, був оголошений тендер, і плани були реалізовані до листопада 2025 року.
Створено три підняті ліжка і платформа (сцена, сидіння і елемент для відпочинку) з прикріпленими і консольними доріжками. Елементи доріжок з боків піднятих ліжок служать в якості сидінь. Завдяки різній висоті та консольному кріпленню вони також можуть використовуватися дітьми для лазіння та балансування. На піднятих грядках було висаджено кілька сотень рослин, а поряд з існуючими деревами було висаджено ще три дерева. В якості будівельного матеріалу була використана європейська модрина, місцева порода. Щоб полегшити переробку деревини в разі остаточного переобладнання, її не фарбували, за винятком кількох кольорових акцентів. Природна сірість вписується в концепцію дизайну. Поруч була побудована культурно-інформаційна скринька. За підтримки сусіднього артхаусного кінотеатру культурні заклади району використовують її для презентації вистав та заходів. Також були встановлені велосипедні стійки та виділено місце для паркування електросамокатів.
Тобіас Рінгель
Кафедра 101 Містобудування та містобудування
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