Spielplatzinitiative Neuenhaus

Spielplatzinitiative Neuenhaus

17.03.2019 um 11:09

Neugestaltung Spielplatz Wilhelmring / Neuenhaus


Der Spielplatz Neuenhaus am Wilhelmring ist leider sehr in die Jahre gekommen - Spielgeräte sind kaputt oder nur notdürftig repariert und somit kaum mehr für Kinder und Jugendliche nutzbar. Unter der Vielzahl potentieller Besucher macht sich großer Unmut breit; der anliegende Kindergarten, viele Tagesmütter mit ihren Betreuungskindern und immer mehr junge Familien, die mit ihren Kindern zum Wilhelmring ziehen und für einen Generationenwechseln im Viertel Wilhelmring sorgen, wünschen sich eine Neugestaltung. Erste Schritte sind schon aus privater Initiative entstanden: Familien, Bürgervereine und der Siedlerverein Wilhelmring haben sich zu einer informellen Gruppe "Spielplatzinitiative Neuenhaus" zusammengeschlossen und schon mehrere Gespräche mit der Stadt geführt. Als Ergebnis stand schnell fest: der Spielplatz muss komplett neu gestaltet werden. Mit der Stadt wurde vereinbart, zur Beschleunigung des Projektes, in Eigenregie mit einem Landschaftsarchitekten zusammen, den Spielplatz ganzheitlich neu zu planen und dann Abschnittsweise neu zu gestalten. Ziel ist ein attraktiver Spielplatz, auf dem sich Kinder jeden Alters austoben können.

Betroffenes Gebiet

Cronenberg

Themenbereich

Soziales / Gesundheit, Freizeit / Sport, Jugend / Familie, Gemeinschaft

Warum ist die Idee gut für Wuppertal?

In einer Zeit von Handy, Computer und Playstation und zunehmendem Bewegungsmangel muss es für Kinder und Jugendliche auch in Wuppertal attraktive Möglichkeiten geben, den natürlichen Bewegungsdrang auszuleben. Junge Familien nach Wuppertal zu locken oder hier zu halten, insbesondere in alternde Stadtteile wie Cronenberg, muss im Sinne der Stadt sein.

Wann soll die Umsetzung der Idee beginnen und wie lange wird das in etwa dauern?

Da die Planungen bereits laufen, kann die Umsetzung auch 2019 schon begonnen werden. In den nächsten zwei Jahren sollten die ersten Bauabschnitte verwirklicht sein.

Was ist die Aufgabe der Stadt Wuppertal bei der Umsetzung der Idee?

Die Stadt muss die privat organisierte Gesamtplanung des Spielplatzes genehmigen, eventuell bei der Finanzierung unterstützen, ggf. die Bauüberwachung übernehmen und die Abnahme nach Fertigstellung durchführen.

Was möchten Sie selbst zur Verwirklichung beitragen?

Planung des Spielplatzes mit Hilfe von Landschaftsarchitekt, Gespräche mit von der Stadt freigegebenen Spielplatzgerätefirmen, Einholung entsprechender Angebote, Sponsorensuche, Zusammenarbeit und Ideenaustausch mit dem Siedlerverein Wilhelmring und Bürgervereinen.

Was schätzen Sie, wie viel wird die Umsetzung der Idee in etwa kosten?

Gesamtkosten ca. 160.000€. Vermutlich wird das Projekt in vier Bauabschnitte eingeteilt, so dass bei jedem Bauabschnitt mit Kosten in Höhe von ca. 40.000€ zu rechnen ist. Hinzu kommen Kosten für einen Landschaftsarchitekten in Höhe von ca. 4.700€ netto.

Ergebnis 1. Abstimmung:

239

676 Teilnehmer unterstützen diese Idee.
StabsstelleBBBE

StabsstelleBBBE

29.03.2019 um 09:52

Ergebnis der Detailprüfung:

Die Spielplatzinitiative „Neuenhaus“ hat Kontakt zu einem Spielgerätehersteller aufgenommen, der einen Vorschlag für verschiedene Spielgeräte unterbreitet und mit Kosten hinterlegt hat (ca. 40.000 Euro). In diesen Kosten ist der Rückbau der alten Geräte, der Einbau der neuen Geräte sowie Sitzmöglichkeiten nicht enthalten, sodass sich die benötigten Mittel um 10.000 Euro auf 50.000 Euro erhöhen werden. Das Ressort „Grünflächen und Forsten“ der Stadtverwaltung hat bereits einen Entwurfsplan erarbeitet, nach dessen Vorgaben die Platzierung der Spielmöglichkeiten erfolgen soll. Hierdurch wird gewährleistet, dass die weitere Entwicklung des Spielplatzes entsprechend den Vorgaben des Rahmenplanes erfolgen kann.

Kommentar zum Grobcheck:

Hinter der Idee für den Spielplatz Wilhelmring/ Neuenhaus steht eine Spielplatzinitiative, welche die Planung und Durchführung der Neugestaltung des Spielplatzes in Abstimmung mit der Verwaltung in Eigenregie durchführen würde. Vor dem Hintergrund dieser Eigenleistung wäre die Umsetzung der Idee im Rahmen des Bürgerbudgets möglich.
astrid1234

astrid1234

02.04.2019 um 14:03

Es ist eine gute Idee. Kinder und Eltern können sich dort treffen und kommt ins gespräch. Gemeinschaft wird erlernt und umgesetzt. Spielplätze die man selber aufbaut werden nicht so zugemüllt.