Wohnen & nachhaltige Quartiere https://talbeteiligung.de/topic/wohnen Neue Ideen zur Diskussion "Wohnen & nachhaltige Quartiere" de-de Sun, 04 Dec 2022 22:59:44 +0000 http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss monitor@werdenktwas.de (wer denkt was Support) monitor@werdenktwas.de (wer denkt was Support) Quartiere sollen sich nachhaltig entwickeln. Menschen sollen eine hohe Lebens... https://talbeteiligung.de/topic/wohnen/#thought53433 Quartiere sollen sich nachhaltig entwickeln. Menschen sollen eine hohe Lebensqualität haben und in lebendigen Nachbarschaften leben. Diese können aber nur mit Diversität entstehen. Die Menschen in vielen Quartieren in Wuppertal sind aber eher homogen, in Oberbarmen z. B. mehrheitlich ärmlich. Es gibt dort wenig Wohlhabende, weniger gut gebildete Menschen mit guten Gehältern, weniger gut ausgestattete Schulen mit engagierten betuchten Eltern, die schulische Arbeit unterstützen können, was Armut für die kommenden Generationen fortschreibt, weil wenig Potential für gegenseitige Hilfe vorhanden ist. Die meisten sind bedürftig und können anderen nichts mehr abgeben.

Wie kann die Stadt dagegen steuern und eine Durchmischung der Bevölkerung fördern, so dass Menschen sich gegenseitig unterstützen und helfen können? Hierzu ein paar Gedanken:
Für betuchtes Bildungsbürgertum muss es attraktiv sein, in so ein Quartier umzusiedeln durch Steigerung der Wohnqualität mit exklusiver Architektur, attraktiver Gestaltung von Straßenzügen durch Begrünung, Förderung bei der Gestaltung schöner Fassaden, Förderung von Dachausbauten mit exklusiven Dächern, erstklassiger kontextualer Ausbau von Schulgebäuden, die auch für Erwachsenenbildung und sozialen Austausch geöffnet werden sollten. Schulen sollten digital und personell bestens ausgestattet sein und über ein attraktives in- und Outdoorangebot verfügen für sportliche Betätigung aller Generationen. Das zieht Menschen an. Wünschenswert ist die Bereitsstellung von Wohnraum für engagierte Lehrer im Quartier, z. B. durch auch durch die Verpachtung von Grundstücken, die für eine normale Bebauung nicht geeignet sind, aber für tiny houses, die im Trend liegen. Unabdingbar ist auch die Anwerbung von Unternehmen, sich in so einem Quartier anzusiedeln, in dem die Bewohnern fußläufig hochqualifizierte Jobsvorfinden. Um Quartiere für gebildete Bürger attraktiv zu machen, wiederum braucht es wiedrum ein gutes Angebot an Kultur, Naherholung und Unterhaltung usw. All dies kann Grundlagen schaffen, dass sich ärmliche Quartiere langfristig selbst helfen und entwickeln können.
Sun, 04 Dec 2022 22:59:44 +0000 https://talbeteiligung.de/topic/wohnen/#thought53433
ergänzend zu den dazu bereits eingebrachten Ideen sollten wir Natur-, Um-/Mit... https://talbeteiligung.de/topic/wohnen/#thought53430 ergänzend zu den dazu bereits eingebrachten Ideen sollten wir Natur-, Um-/Mitwelt stets sehr frühzeitig überall mitdenken, denn diese bietet so viel nicht monetären Mehrwert für uns alle – sei es gesundheitlich, in Bezug auf Erd- & Ökosystemleistungen, als Lärm- und Luftfilter, Aufenthalts- und Lebensqualität etc.… – Das vom WGBU im Hauptgutachten 2021 klar benannte Landtrilemma von Klima- Biodiversitäts- und Ernährungs-krisen wirkt dem diametral entgegen, denn dieses Krisen-Trio ist maßgeblich durch die Ausbeutung der Natur verursacht
s. https://www.wbgu.de/de/publikationen/publikation/landwende, d.h.
Es ist also an der Zeit, Natur, Um-/Mitwelt deutlich mehr zu schätzen, hier einen Paradigmenwechsel einzuleiten und die Beweislast grundsätzlich umzukehren, d.h.
• nicht die Umweltverbände müssen beweisen, dass Natur hier wichtig ist, sondern Investor & Co, warum Natur eben gerade dort doch weichen soll,
• Biotopverbünde werden von Beginn an mitgedacht und bestmöglich erhalten und/oder reaktiviert – auch mal als Mehrwert-Angebot, wo noch keine schützenswerten Arten sind
• Eigeninitiative von Grünflächen-Pat*innen zur Umwandlung von Ausgleichs-Rasenflächen in Blühwiesen, Hochbeeten und sonstige Aufwertungen sind mit den zuständigen Ressorts auf Augenhöhe abzustimmen und dann auch für alle sichtbar – durch einen in der Gesamtstadt einheitlichen – das bürgerschaftliche Engagement wertschätzenden - Hinweis der Stadtverwaltung (per Schild, Plakette…) gekennzeichnet, dass diese Fläche von Bürger*innen mit gepflegt wird und durch die Stadtverwaltung beauftragte Fremdfirmen da nicht regelmäßig mähen, schneiden etc.
Bsp. s. Grünflächen-Pat*innen-Schilder in der Stadt Marburg
• Hecken- und Baum-Ausgleichs-Pflanzungen brauchen nicht Schotter und Erde, die kein Wasser speichern können, sondern genug und geeigneten Humus – bestenfalls von Beginn an, hilfsweise auch aufgebaut per natürlicher Gründüngung im Zusammenwirken von Stadt und Pat*innen,
s. dazu aktuellen Leitfaden Zukunft Stadtbaum – zum Download hier: www.agu-schwelm.de
• Grds. sollte immer auch Raum für Wildkräuter und Natur-Entwicklung bleiben, Feld- und Waldsäume etc. mitgedacht und insgesamt organisch-biologischer Dünger verwendet werden, natürlich Pestizid- und Torf-frei. Sollte deren Verwendung in Ausnahmefällen doch beabsichtigt sein, ist dies im Vorfeld zu berichten und zu begründen. Unser bürgerschaftlich bereits aufgebautes Aktions-Netzwerk Wuppertals Urbane Gärten mit Gartenarche und Permakulturhof leistet da sicher gerne wertvolle Aufklärung… - gerne im klimagerechten Sinne auch in Kooperation mit der Verwaltung, damit es auch hier ganz bald schon heißt: "Wuppertal blüht auf" (in Anlehnung an die Nachbarn in Schwelm - danke dafür!).
• Last but not least ist Oberflächenwasser vorrangig in Wald, Bach etc. zu versickern, anstatt über die Kanalisation abzuleiten. Dies bringt insbesondere angesichts häufiger und andauernder Trocken- und Hitzephasen großen Mehrwert für die Natur, Um-/Mitwelt und damit auch für uns selbst.
Sun, 04 Dec 2022 20:54:50 +0000 https://talbeteiligung.de/topic/wohnen/#thought53430
Quartiersarbeit beginnt meist mit dem Entfernen von Hundekot. <br/> <br/>Sau... https://talbeteiligung.de/topic/wohnen/#thought53427 Quartiersarbeit beginnt meist mit dem Entfernen von Hundekot.

Sauberkeit spielt für die gesamte Stadt eine groß Rolle. Dafür sollte die Kommune sorgen. Da ist an der ein oder anderen Stelle in Wtal noch Luft nach oben...
Sun, 04 Dec 2022 17:53:56 +0000 https://talbeteiligung.de/topic/wohnen/#thought53427
"Modellstadt beim Aufbau der Dachsolarkraftwerke entlang des optimalen CO2-Ei... https://talbeteiligung.de/topic/wohnen/#thought53411 "Modellstadt beim Aufbau der Dachsolarkraftwerke entlang des optimalen CO2-Einsparungspfades"
muß der Titel heißen, paßte nicht ganz rein, egal.

Schaut man sich die Daten unseres Solarpotentialkatasters (https://t1p.de/8mk6h) an und addiert die CO2 Einsparungen
mal vom kleinstem zum größten Dach hin auf, sowie umgekehrt, vom größten zum kleinsten Dach auf, erhält man die abgebildeten Graphen.

Den größeren Einspareffekt erhält man, wenn man erst die großen Dächer und dann zu den nächst kleineren hin sie bebaut.
Das wir unsere Dächer bebauen sollten, ja müssen, sollte jeder/m mittlerweile klar sein. Sich an dieser optimalen Reihenfolge mit Kräften zu orientieren, kommt zusätzlich hinzu.
Das müssen wir den Besitzer*innen der Dachflächen, den Fachkräften die diese Bauten planen und umsetzen, den Verwaltungsfachfrauen und -männern und der WSW (Netz GmbH) bewußt machen, so daß sie ihr Handeln daran ausrichten können.
Sonst verschenken wir nicht nur Zeit, sondern unnötige Tonnen aus unserem noch übrigen CO2-Budget, welches wir möglicher Weise an andere Stelle dringender benötigen könnten.

Wie bringen wir das unter uns Wuppis?
Wir könnten uns das sportliche Teilziel setzen: Im Sommer 2024 wollen wir die Turbinen unseres Kraftwerks in Barmen, die Elektrizität erzeugen, in den Leerlauf schicken können.
Das sind 84.000kW welche wir mit ein bischen Verschnitt, durch die 178 Dachflächen die 300kWp bis 1800kWp leisten können, substituieren. Dazu laden wir die Dachbesitzer*innen, ggfs. anonymisiert über's Grundbuchamt, gemeinsam mit den anderen oben genannten Gruppen in einen unserer schicken städtischen Säle ein. Erläutern den Sachverhalt und setzen anschließend einen Rahmen, damit die Parteien zueinander finden können. Möglicherweise kristalisiert sich dann schon heraus ob externer Koordinationsbedarf herrscht oder gar aktives Management nötig sein würde.
Dank der lokalen Presse, die in ihren Medien ein paar Worte über dieses Treffen verliert, wissen wir Wuppis dann nicht nur das wir unser Solarkraftwerk bauen müssen, sondern kennen nun auch die CO2 sparsamste Reihenfolge.
Fri, 02 Dec 2022 12:47:33 +0000 https://talbeteiligung.de/topic/wohnen/#thought53411
Meiner Ansicht nach müsste der Busverkehr wesentlich mehr ausgebaut werden. E... https://talbeteiligung.de/topic/wohnen/#thought53410 Meiner Ansicht nach müsste der Busverkehr wesentlich mehr ausgebaut werden. Er muss günstig beziehungsweise kostenlos sein. Jugendliche können momentan noch schlechter Freizeitangebote, zum Beispiel bei Bayer in Vohwinkel, wahrnehmen. Zwangsläufig ist damit der Autoverkehr mehr belastet, Da die Kinder jetzt noch länger abends zurück fahren müssen. Die Anbindung in Cronenberg ist wesentlich schlechter geworden. Fahrradwege müssen mehr ausgebaut werden. Fahrradfahren darf nicht lebensgefährlich sein, ist aber in Wuppertal Cronenberg der Fall. CarSharing Plätze, die lukrativ sind, Lastenräder, die zu mieten sind oder subventioniert werden, müssen angeboten werden. Schulen brauchen grüne Klassenzimmer und mehr Bäume auf dem Schulhof. Die Stadt sollte mehr Energie in Bepflanzung investieren. Meine Auslandserfahrung in Frankreich hat gezeigt, dass dies sehr wohl möglich ist. Fri, 02 Dec 2022 11:08:22 +0000 https://talbeteiligung.de/topic/wohnen/#thought53410 Es muss unbedingt sofort mit der Begrünung in der Innenstadt begonnen werden.... https://talbeteiligung.de/topic/wohnen/#thought53407 Es muss unbedingt sofort mit der Begrünung in der Innenstadt begonnen werden. Man könnte das alte Abeler Haus begrünen und das Uhrwerk wieder funktionstüchtig machen lassen. In das Haus könnte z.B. ein startup oder ein Kaffee einziehen. So hätte die Stadt wieder eine Sehenswürdigkeit für Besucher und ein Schandfleck wäre beseitigt.
Andere Städte haben die Innenstadt lebenswert gestaltet, dazu gehört Historisches zu erhalten, vernünftige Sitz/Ruhemöglichkeiten für ältere Mitbürger und Spielmöglichkeiten für die Kinder.
Bitte unbedingt alle Alterssparten bei Planung und vor Neuanschaffungen dazu holen, sonst wird wertvolles Geld unnütz verschwendet, siehe goldene Bänke!!
Fri, 02 Dec 2022 07:33:00 +0000 https://talbeteiligung.de/topic/wohnen/#thought53407
Überall in der Stadt treffen Gehbehinderte, Rollstuhlfahrer und Personen mit ... https://talbeteiligung.de/topic/wohnen/#thought53406 Überall in der Stadt treffen Gehbehinderte, Rollstuhlfahrer und Personen mit Kinderwagen auf Hindernisse, z.B. nicht ausgebaute oder zu schmale Wege sowie nicht abgesenkte Bordsteine. Dies sollte sukzessive verbessert werden. Thu, 01 Dec 2022 20:34:41 +0000 https://talbeteiligung.de/topic/wohnen/#thought53406 Bei Instandhaltung/ Sanierung/ Neuanlage von Parkflächen, Bürgersteigen, Frei... https://talbeteiligung.de/topic/wohnen/#thought53405 Bei Instandhaltung/ Sanierung/ Neuanlage von Parkflächen, Bürgersteigen, Freiflächen wären Wasser-durchlässigere Beläge wie Pflaster, Rasengittersteine... oftmals eine gangbare (Teil-) Alternative zur heutigen Versiegelung, insbesondere im Stadtbereich. Sicherheit und Barrierefreiheit für Fußgänger-/, Fahrradfahrer-/, Rollstuhlnutzer/innen, Kinderwagen etc. können mit modernen Materialien sichergestellt werden. Zus. Begrünungen mit natürlicherem Bodenwasserhaushalt wären ermöglicht.
Die relevanten Behörden würden eine Standardüberprüfung initiieren und Empfehlungen aktiv einbringen. Bei der Kostenplanung könnten damit positive Langzeiteffekte durch aktive Wasserversickerung und zus. Stadtbegrünung, sowie nutzungsabhängiger Pflegeaufwand Bestandteil jeder Ausschreibung werden.
Thu, 01 Dec 2022 16:42:14 +0000 https://talbeteiligung.de/topic/wohnen/#thought53405
Als Grundlage für den zeitnahen Aufbau von Mobilitätsstationen (Carsharing, L... https://talbeteiligung.de/topic/wohnen/#thought53357 Als Grundlage für den zeitnahen Aufbau von Mobilitätsstationen (Carsharing, Lastenfahrräder etc.) Abfrage des Interesses in jedem Wuppertaler Quartier.
(Werbeaktionen notwendig, z.B. über WZ, Plakate, Quartiersvertretungen, Stände, Internet)

Bei ausreichendem konkretem Interesse an einem Angebot, ggf. sogar mit persönlichem Engagement einzelner, kann in diesen Quartieren die Planungsphase initiiert werden.
Sun, 27 Nov 2022 20:25:05 +0000 https://talbeteiligung.de/topic/wohnen/#thought53357
Die Stadt gibt sich eine Satzung über die Gestaltung und Ausstattung der unbe... https://talbeteiligung.de/topic/wohnen/#thought53302 Die Stadt gibt sich eine Satzung über die Gestaltung und Ausstattung der unbebauten Flächen der bebauten Grundstücke und über die Begrünung baulicher Anlagen. Die Satzung bezweckt die Sicherstellung und Förderung einer angemessenen Durchgrünung und Gestaltung der Baugrundstücke und der Kinderspielplätze, fasst also mehrere hier vorgebrachte Ideen zusammen und gibt ihnen eine rechtliche Grundlage.

Diese Satzung gilt im gesamten Stadtgebiet für die unbebauten Flächen der bebauten Grundstücke und für die äußere Gestaltung baulicher Anlagen. Ein der Satzung entsprechender Zustand ist auf Dauer zu erhalten.

Die nicht überbauten Flächen einschließlich der unterbauten Freiflächen der bebauten Grundstücke sind unter vorrangiger Berücksichtigung der vorhandenen Baum- und Gehölzbestände zu begrünen, soweit diese Flächen nicht für eine andere zulässige Nutzung, wie Stellplätze und Arbeits- oder Lagerflächen, Spiel- und Aufenthaltsflächen benötigt werden.
Dabei sind standortgerechte und nach Möglichkeit heimische Gehölzarten zu verwenden. Nicht zulässig sind insbesondere geschotterte Steingärten. Sie gilt außerdem für Zu- und Auffahrten, Kinderspielplätze, Dach- und Fasssadenbegrünungen sowie Feuerwehrzufahrten.

Diese Satzung trägt zur Umsetzung des Nachhaltigkeitsprinzips bei, d.h. auch für nachfolgende Generationen eine lebenswerte Umwelt zu erhalten. Im Rahmen der Umweltkonferenz 1992 in Rio de Janeiro wurden mit der abgegebenen Rio-Deklaration und dem Aktionsprogramm „Agenda 21“ für alle wesentlichen Bereiche der Umweltpolitik detaillierte Handlungsaufträge an alle Staaten gegeben und die Kommunen der Welt aufgefordert, sogenannte lokale Agenden auszuarbeiten. Die Freiflächengestaltungssatzung ist ein Baustein für eine solche lokale Agenda.

Quellen: Freiflächengestaltungssatzung München und Erlangen
https://stadt.muenchen.de/dam/jcr:b4f79ad9-8e04-4710-ae27-ce56b00c7bbe/Freiflaechengestaltungssatzung_210313.pdf
Wed, 23 Nov 2022 09:20:47 +0000 https://talbeteiligung.de/topic/wohnen/#thought53302